Termine
2020
Datum Veranstaltung
   
   
10.09. - 12.09. Rhein.Feier 2021 
   
   
   
   
   
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Das Jubläumskonzert

 

80 Jahre! Das ist schon eine Hausnummer. 80 Jahre Akkordeon und Handörgler-Musik in Rheinhausen. Stolz blickt der AC Rheinhausen auf seine Geschichte zurück. Das Jubiläumswochenende, welches voll und ganz im Zeichen des diesjährigen Mottos "ACR-Best-of...." stand, wurde mit einem Festkonzert eröffnet.

 

Pünktlich um 20 Uhr erhob Petra Krumm den Taktstock für die ersten Töne Akkordeonmusik an diesem Abend. Aber halt! Wer sitzt denn da auf der Bühne? Nicht das Konzertorchester, nicht die Jugend, nein, das Ehemaligenorchester hatte an diesem Abend die Ehre sich als erstes präsentieren zu dürfen. Mit dem Eröffnungsstück Dunkelrote Rosen, gefolgt von einer kurzen Begrüßung durch die Vorstände Philipp Mutz und Clemens Pflieger, und dem Klassiker Gigolo, wurden die zahlreichen Besucher vom wunderschönen Stück Biscaya, bei dem auch die Hitze im Bürgerhaus in Rheinhausen zur südländischen Stimmung beitrug, an die Atlantikküste entführt und dem abschließenden Marsch "Washington Post", in der zum Glück keine Machtspielerein zwischen Führung und Establishment zu spüren waren, wie in der gleichnamigen Tageszeitung üblich, vom neuformierte Ehemaligenorchester des ACR mit wenigen Proben zu einer großartigen Eröffnung empfangen. Das Ehemaligenorchester bestand in diesem Jahr aus Christian Moser, Ulrike Bill, Rita König, Anja Saumer, Christian Franz, Bernhard Bill, Meinrad Schludecker, Ramona Liwotto und Hilde Braunstein.

 

Während einer kurzen Umbaupause im Hintergrund, durfte sich der ACR über einige Glückwünsche seitens der Gemeinde und ortsansässigen Vereinen freuen. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis dankte dem Verein für seine langjährige Mitarbeit bei der Rhein.Feier und hob in großem Maße die Jugendarbeit des ACR, die bereits im Gründungsjahr begann und bis heute mit aktiven Jugendleitern und Kooperationen mit Schule und Kindergarten weitergeführt wird, heraus. Auch die Freunde des RSV, FC Oberhausen und vom MGV "Sängerlust" Oberhausen überbrachten dem ACR Ihre Glückwünsche.

 

Der MGV "Sängerlust" ließ es sich natürlich nicht nehmen auch noch das ein oder andere Stück zum Besten zu geben. Mit bekannten, volkstümlichen, aber auch nicht alltäglichen Stücken bereicherten sie den Festabend. Auch gemeinsam mit dem Konzertorchester, das sich um den Chor dazugesellt hatte, boten die Sängerinnen und Sänger eine großartige Leistung.

 

Dann war es jedoch soweit. Das Konzertorchester des ACR bot die besten Stücke der letzten Jahre dar. Begonnen mit Pirates of the Carribean und Abba Best of wurden den knapp 300 Gästen Musik aus dem Repertoire des Konzertorchester zum besten gegeben. Nach einer kurzen Umbaupause kamen dann die Ehemaligen nochmal dazu und es wurde das viel umjubelte Stück Music von John Miles von der Bühne geschallt. Die Festbesucher waren so begeistert, dass noch auf Grund des Wunsches der Ehemaligen "Leicht beschwingt" gespielt wurde. Ein gelungener musikalischer erster Teil ging zu Ende, jedoch warf der zweite Teil einen unübersehbaren Schatten voraus.

 

Der zweite Teil des Jubiläumskonzerts begann mit den langjährigen Mitgliedern. Der ACR ließ es sich an so einem Festtag nicht nehmen langjährige Mitglieder im Verein zu ehren. Es wurden 20, 30, 40, 50 und 60 jährige Mitgliedschaften geehrt,- ehe es zur Ehrung der längsten Mitglieder mit 70 Jahren Mitgliedschaft geehrt wurden. Dies waren Dr. Josef Bohn, Bernhard Moser und Lothar Zeiser. Sie waren somit von Anfang an dabei, als der Verein nach dem zweiten Weltkrieg wieder neu aufgebaut wurde. Danke an dieser Stelle nochmal an alle Mitglieder, aber vor allem an die drei der ersten Stunden.

 

Zum Abschluss gab es dann nochmal ein echtes Revival: Eine Theatergruppe des ACR war früher nicht wegzudenken aus dem Vereinsleben. Eine junge Truppe um Mirka Pflieger ließ an diesem Abend die Tradition wieder aufleben. Philipp Mutz als Bürgermeister Heinz Schultes, der nicht wirklich gut auf seine Frau Hedwig, gespielt von Mirka Pflieger, zu sprechen ist. Als dann noch die Mutter von Heinz (Heike Mutz) mit ihren Tipps um die Ecke kommt, platzt Heinz dann doch der Kragen. In der Nebengeschichte um Heide, die Tochter von Heinz (Mona Zeiser) und Postbote Klaus (David Pflieger), die sich am Schluss noch zu einem großen Finale zuspitzt, kommen immer wieder die Probleme der Familie zum Audruck. Als dann auch noch die Einweihung der neuen Bürgerhalle und der Besuch des hohen Regierungsrates Reisch (Daniel Fischer) ins Haus steht, geht es im Hause Schultes drunter und drüber. Einzig der erste Beigeordnete Bert (Stefan Krumm) bemüht um den bestmöglichen Ablauf des Eintreffens des Regierungsrates. Mit dem kurzweiligen Stück "Die verflixte Hose" konnte ein Ausklang des Abends geschaffen hat, der diesem Abend angemessen waren und wer weiß, wie weit es diese neue, junge Theatergruppe noch schaffen wird.

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